Marmor in der Küche
Klassisch nutzt man Marmor als Baumaterial ja besonders gerne in Nassräumen. Böden, Wandfliesen und Badewannen sind in der gehobenen Kategorie gerne mal aus Marmor, wenn es noch luxuriöser sein darf, dann auch schon mal die Toilette. In der Küche setzt man Marmor hauptsächlich als Arbeitsplatte ein, dabei gibt es noch genügend andere Möglichkeiten.
Marmorstein bricht nicht
In der Küche kommt Marmor vor allem deswegen besonders gut zum Tragen, da seine Materialeigenschaften ideal für diesen Raum sind. In der Küche kann es mal ganz schön heiß her gehen und der Marmorstein macht eigentlich alles mit ohne, dass man ihm, auch nach langer Lebensdauer, diese Strapazen ansieht. So kann man ohne Nachdenken einen feuerheiße Pfanne oder Auflaufform auf dem Marmor abstellen, er wird keinerlei Reaktion oder gar Schäden zeigen. Die geschlossenen Poren sind absolut hygienisch, Fleisch-, Fisch- oder Gemüsesaft dringt nicht in den Stein vor und hinterlässt keinerlei Spuren, weder optisch noch bezüglich des Geruchs. Deswegen kann man Marmor auch gern im Waschbecken verwenden, denn hier wäscht man oft Meeresgetier oder Fisch und kriegt bei anderen Materialien manchmal nur schwerlich den Geruch wieder weg. Außer bei Edelstahl, aber dem gegenüber hat der Marmor eindeutig optische Vorteile.
Fester Boden unter den Füßen
Besonders schön ist ein Boden aus Marmor in der Küche. Auch hier ist es wieder großartig, dass er so einfach zu reinigen ist. Außerdem ist seine Härte und Stoßfestigkeit in einer turbulenten Küche ein echter Trumpf. Selbst die gusseiserne Bratpfanne kann zu Boden fallen, und doch wird man keine Macke im Fußboden haben. Sollte durch einen ungünstigen Auftreffwinkel doch mal ein Sprung oder Splitter entstehen, wird das den Charme der Küche nur noch erhöhen. Denn schließlich ist die Küche ein Gebrauchsraum und gebraucht werden darf auch der edle Stein. So kommt er auf jeden Fall besser zur Geltung als nur zur Dekoration in Museen oder hinter Vitrinenglas.