Der Sandstein
Als Sandstein bezeichnet man eine Gesteinsart, die durch Verkittung von lockerem Sand entstanden ist. Er besteht also nicht aus biologischem Material, wie zum Beispiel Kalkstein oder Kohle, sondern aus den Trümmern verwitterter und abgetragener Gesteine.
Der Hauptbestandteil von Sandstein ist Quarz, welches ein relativ witterungsbeständiges Mineral ist.
Sandsteine sind vor allem in küstennahen Gebieten zu finden. Aber auch im Festland gibt es Vorkommen in Gebieten, die zu Urzeiten durch Wasser bedeckt waren. Dazu gehören vor allem alte Flussbetten, durch die der Sand angeschwemmt wurde und sich ablagern konnte.
Der Stein entstand über die Jahre durch Druck. Eine Schicht Sand wurde dabei durch eine neuere überlagert und die darunterliegende Schicht zusammengepresst. Der Sand verfestigte sich und wurde zu einem Gestein. Das kann Millionen von Jahre dauern oder auch nur Jahrzehnte.
Sandstein ist ein beliebtes und weitverbreitetes Baumaterial. Er wird zum Pflastern oder für Skulpturen verwendet. In Deutschland gibt es einige wichtige Bauwerke, die aus Sandstein errichtet worden sind. Dazu zählt der Kölner Dom, die Berliner Siegessäule und das Bremer Rathaus. Auch das Weiße Haus in Washington D.C. besteht aus Sandstein.
Die Farbe des Steins variiert. Üblicherweise ist er gelb oder grau. Es gibt aber auch Buntsandstein der, durch die Beimengung anderer Gesteinsarten, braun, rot oder weiß sein kann.